header team

 

 Archiv

 

TIPP DES MONATS JANUAR

Schnupfen

In dieser Jahreszeit sind triefende, rote Nasen keine Seltenheit. Die Schüssler Salze, zeitnah angewandt, helfen auch hier einfach und effizient.

 

Drei typische Entzündungsstadien

  1. Ferrum phosphoricum D12 (Nr.3) – bei den ersten Anzeichen einer Erkältung wie allgemeines Unwohlsein, Erschöpfung, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur etc.

  2. Kalium chloratum D6 (Nr.4) – das Salz im zweiten Entzündungsstadium, wenn sich die Symptome manifestiert haben.

    Dies kann sich als Stockschnupfen mit weißlichem Schleim zeigen.

  3. Kalium sulfuricum D6 (Nr.6) – das Salz im dritten Entzündungsstadium, wenn die Heilung schleppend verläuft oder der Heilungsverlauf stagniert.

    Auch bei Stockschnupfen mit gelblichem Schleim anzuwenden.

  4. Anwendung

- Im 1.und 2. Stadium alle 5-15min. 1 Tablette einnehmen.

- Im 3. Stadium über den Tag verteilt 4-6 Tabletten täglich einnehmen.

Bei Fließschnupfen hat sich im Übrigen nach der Nr. 3 Natrium chloratum D6 (NR.8) bewährt.

 

TIPP DES MONATS DEZEMBER

Natron als Basenmittel

Der Dezember ist der Monat der Weihnachtsbäckerei mit vielen süßen Verführungen und es die Zeit, in der viele liebevoll zubereitete Speisen mit höherem Fettgehalt gegessen werden. Die unausweichliche Folge ist die Tendenz zur Übersäuerung, was sich

u.a. in

  • erhöhtem Blutdruck

  • erhöhtem Blutzucker

  • verkrampfter Muskulatur

  • erschlafftem Bindegewebe

  • Verstopfung, Blähungen

  • schlechter Laune, Gereiztheit und

  • Einschlafproblemen äußern kann.

Eine einfache kostengünstige Abhilfe stellt das Kaisernatron dar, das in vielen Haushalten vorhanden ist.

Ein Teelöffel, zum Essen eingenommen, puffert die Säuren ab und ein bis zwei Beutel in ein Vollbad (45-60 min.) gegeben, entsäuert den ganzen Körper über die Haut.

ROLLMOPS“ gegen den Weihnachtsspeck

Hier sind unsere, sehr leicht durchzuführenden, Gymnastikübungen für den häuslichen Gebrauch an den Feiertagen, „der Rollmops“:

  1. Im Unterarmstütz und auf den Zehenspitzen („Körperbrett“)

  2. Seitstütz rechts (angewinkelte oder ausgestreckte Knie)

  3. Brückenposition (angewinkelte Knie oder Fersen auf kleine Erhöhung) – abwechselnd ein Bein 5 sek. ausstrecken

  4. Seitstütz links                             

  5.     -   alles jeweils 30-60 sek. halten -                                                                                             

TIPP DES MONATS NOVEMBER

 

„One apple a day keeps the doctor away“

oder

„ein Apfel am Tag hält den Arzt fern“

 

In dieser Jahreszeit schmecken die Äpfel noch besonders gut - so frisch, säuerlich und wunderbar duftend.

Das wollen wir zum Anlass nehmen, uns die Vorzüge der Äpfel nochmal bewusst zu machen.

Ein Apfel mit Schale enthält organische Fruchtsäuren, welche die Leber entgiften, Natrium, Magnesium, Eisen, Phosphor, Schwefel, Gerbstoffe, Kieselsäure, Kohlenhydrate, die Vitamine A, B1, B2, B6, C, E und einen hohen Anteil an Kalium.

Kalium ist uns im Zusammenhang mit der reibungslosen Funktion des Herzens bekannt und so wird der Apfel als Quelle zur Vorbeugung von Kaliummangelzuständen ein wichtiger Garant.

Das Apfelpectin ist besonders hervorzuheben, vermag es doch durch Aufquellung Giftstoffe im Darm zu binden, was Sie sicher als altes Hausmittel (geriebener Apfel ohne Schale) bei Durchfällen schon selbst eingesetzt haben.

Außerdem schützt es Gefäße, indem es Gallensäuren bindet und den Abbau von Cholesterin fördert.

So baut die Apfelfüllung in der Weihnachtsgans bei der Verdauung des schweren Essens das Fett schneller ab.

Äpfel unterstützen den Heilungsprozess bei Entzündungen, ihre Inhaltsstoffe sind wirksam gegen Viren- und Bakterien-Infektionen, sie stabilisieren den Blutzucker und gelten als Anti-Krebs Obst.

Der Apfelessig hat ebenfalls eine Menge gesundheitsfördernder Eigenschaften und wird oft kurmäßig eingesetzt bei allen entzündlichen Prozessen, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Hauterkrankungen, zur Wasseraussscheidung, uvm.

(2 TL Apfelessig und2 TL Honig werden mit mundwarmen Wasser verrührt und 3x tgl. wird ein Wasserglas langsam schluckweise getrunken)

Übrigens ist heutzutage die gängige Empfehlung nicht einen Apfel, sondern drei Äpfel am Tag wegen der Schutzstoffe zu essen!

(Am Besten in Bioqualität, denn konventionelle werden von der Blüte bis zur Reife etwa 20x gespritzt)

 

 Tipp des Monats August

Die Brennnessel

Wir möchten die Brennessel am Liebsten aus unserem Ziergarten verbannt sehen, was uns natürlich schwerlich gelingen wird. Machen wir doch lieber aus der Not eine Tugend und uns die Vorteile dieses Wildkrautes bewusst.

 Neben der bekannten Tatsache, dass die Jauche aus Brennnessel und Wasser einen hervorragenden Dünger ergibt oder Blattläuse vertreiben kann, gibt es noch einige gesundheitliche Vorzüge. Denn kaum ein Wildgemüse ist so vielseitig einsetzbar.

 Die jungen Blätter und Triebspitzen können Sie als Tee, zu Suppen, Spinat und zum Grünfärben von Nudelteig verwenden. Geben Sie sie zu Risotto, Aufläufen, zu Pfannenkuchenteig oder in den Smoothie.

Die Brennhaare werden übrigens durch Kochen zerstört. Für den Rohgenuss kann die Brennnessel mit dem Nudelholz abgerollt werden.

 Die vitamin- und mineralstoffreichen Brennnessel-Blätter wirken harntreibend und regen den Stoffwechsel. Sie werden bei Rheuma, Gicht und Entzündungen der Harnwege eingesetzt. Tee wie Saft sind wegen der blutreinigenden Wirkung in Frühjahrskuren sehr beliebt.

Die Wurzeln helfen bei Prostatabeschwerden.

 Die Samen können ab August geerntet werden. Dazu wird das obere Drittel mit den Samenständen abgeerntet und in Sträußen zum Trocknen aufgehängt. Nach ca. 3 Wochen können die Samen abgepflückt werden. Sie sind eine hervorragende Eiweiß- und Sonnenenergiequelle und eignen sich getrocknet wie geröstet als nussig schmeckendes Gewürz, das Sie über Speisen oder Müsli streuen können.

(entnommen aus „Unsere essbaren Wildpflanzen“ ,Beiser R., Kosmos-Verlag 2014)

Herr Schloifer hat uns erlaubt sein Gedicht über "forum GESUNDHEIT" hier zu veröffentlichen. Herzlichen Dank dafür!

Forum-Gesundheit

Nach Völklingen wird – das ist bekannt -
viel zum Kulturerbe gerannt.
Bei guten Themen ist was los,
weil dann der Andrang ist sehr groß.

Ich weiß nicht, ob von and'ren Dingen
es vieles gibt in Völklingen,
doch in der Tat pro Woch' ich fahr'
einmal dorthin, sogar als Paar.

 Viel wichtiger als Weltkultur
ist die Gesundheit – die eig'ne nur!
Das sollte jeder schnell erkennen
und sich die Zeit im FORUM gönnen.

In Völklingen das Gymnastorium
bekannt ist als Gesundheitsforum,
oder korrekt FORUM-GESUNDHEIT,
wohin man strebt mit Lust und Zeit.

 Auch rat' ich euch, wenn noch gesund seid
ihr und auch, wenn ihr noch jung seid:
es schadet nicht, wenn man in Jungzeit
vermeiden kann schon spät'res Hundsleid.

Begebt euch hier in gute Hände:
bei Nimmrichters. Und neue Wände
in dieser hellen Trainingsstätte
erfreuen - samt neuer Geräte.

 Christiane und der Klaus sind beide
verständnisvolle, nette Leute,
sind stets bereit mit Wort und Rat,
wie man ihn quält, den „Apparat“.

Denn Eines ist uns doch wohl klar:
für das Gerät besteht Gefahr.
Wenn es nicht dauernd wird getrimmt,
ist zum Verrosten es bestimmt.

 Daher ist unser Mitleid groß
und kommen in lang' und kurz' Hos',
um fit zu halten die Geräte,
wie man's zu Haus nicht können täte.

Zum klitze-großen Neb'n-Effekt
woll'n 's nicht verschweigen – nur verdeckt
gesteh' ich's ein:

für Arm und Bein
hilft's gut und auch
für Brust und Bauch.

 Nicht übersehen sollte man
die netten Menschen, die man kann
hier treffen. Verschied'ne Profession
trifft hier auf Harmonie im Ton.

Im Zentrum steht Christiane stets,
oder auch Klaus, doch nachmittägs
mit Blick auf Gäste später Jahre,
hinauszuzögern frühe Bahre.

 Genug gesagt, möcht' nicht versäumen,
zu wünschen diesen lichten Räumen
ganz viel Erfolg und alles Gute. -
Ein lautes „Glückauf“ ich euch tute.

 Eckart Schloifer, 22.06.2016

Frau Blodau-Maas war wieder für uns einfallsreich und hat uns im Forum diesen leckeren Kuchen zum Probieren mitgebracht:

Getreidefreier Nusskuchen

Zutaten:

4 Eier, 100g gemahlene Mandeln, 75g Kokosraspeln, 1 Pr. Salz, 1/2 Eßl. Backpulver,

45g geschmolzene Butter, 60g Kokosblütenzucker, 50g kleingeschnittene Datteln, 1Eßl. Sesam

Zubereitung:

Eier trennen und Eiweiß zu Schnee schlagen. Sonstige Zutaten mischen und Eiweiß unterheben. Mit Sesam bestreuen.

Auf einem kleinen Backblech verteilen und bei 160 Grad 30 Min. backen.

Liebe Freunde!

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns mit Worten - teils originell, teils poetisch - und Taten - teils praktisch, teils köstlich - an unserem Fest unterstützt und für die Zukunft ermutigt haben!

Für uns (hier sprechen wir auch im Namen unserer Mitarbeiter) war es ein wunderschöner und familiärer Tag, denn einige von euch/Ihnen kennen wir nun schon lange Jahre, so dass wir uns freuten, mit vielen einmal in einem anderen Rahmen zusammen zu kommen und Zeit füreinander zu haben.

Bedanken möchten wir uns auch bei unserern engagierten Referenten, die uns, jeder auf seine Weise, neue Impulse gegeben haben. Das hat Lust auf weitere Veranstaltungen geweckt. Wünsche werden gerne entgegengenommen!

Last,  but not least, möchten wir uns bei Pauline mit ihren Freunden für ihre couragierte musiklische Darbietung bedanken und bei unserem sehr geschätzten Herrn Schloifer, der uns dieses Mal mit seinen Gedichten begeistert hat.

Jetzt möchten wir Ihnen nicht das neue selbstkreierte Rezept von Frau Blodau-Maas vorenthalten. Dieses Mal zwar nicht getreidefrei, aber dafür mit Dinkelmehl und Buttermilch.

Buttermilch Dinkelzopf

Zutaten:

500g Dinkelmehl (Typ 630), 1Tl Salz, 1 Msp.Vanillezucker, 1 Pck. Trockenhefe, 1/4 l warme Buttermilch, 75g Kokoszucker, 125g zerlassene Butter

Zubereitung:

Aus den Zutaten können Sie einen Teig bereiten und gut gehen kneten. Bei Zimmertemperatur 60 Min. gehen lassen.

Danach einen Zopf flechten und 30 Min. gehen lassen.

Dann bei 180 - 200 Grad 30-35 Min. backen.

Guten Appetit!

Auf besonderen Wunsch veröffentlichen wir hier das Gedicht von Eileen Caddy über

Achtsamkeit und Innehalten

Alles, was wir brauchen, ist tief in uns verborgen

und wartet darauf, sich zu entfalten.

Wir müssen nichts tun, außer still zu werden

und uns Zeit zu nehmen,

um danach zu suchen,

was wir in uns tragen.


Liebe Freunde!

Wir haben Sie in der Vergangenheit bereits über die entzündungsfördernde Komponente von Getreide, insbesondere Weizen und Roggen informiert. Manche Menschen sind für diesen Einfluss sensibler als andere und neigen zu diversen Entzündungen, ohne dies mit Ihrer Ernährung in Verbindung zu bringen.

Daher ist es für uns ein Glücksfall, mit Birgit Blodau-Maas einen Menschen gefunden zu haben, der sehr konsequent Ernährungstipps der Dr. Feil Forschungsgruppe bezüglich des getreidefreien Essens umsetzt.  Sie berichtet nach einem Jahr des Selbstversuches, dauerhaft keine Entzündungen zu haben und sich darüberhinaus energiegeladener zu fühlen. Die Freude darüber möchte Sie gerne mit anderen Menschen teilen und nutzt uns als Multiplikator Ihrer Erfahrungen. Ein großes Dankeschön von unserer Seite an Sie!

Nach dem leckeren "Eiweiß-Fit-Müsli" des vergangenen Monats stellen wir Ihnen hier gemeinsam das Rezept des "Bio-Bananen-Nuss Muffins" vor, die Sie in unseren Räumlichkeiten schon probieren durften.

 

 

 Tipp des Monats Juni

Wildkräuter – Heilkräuter

In diesem Monat möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf ein uns allen wohlbekanntes Wildkraut,

den Löwenzahn (Taraxanum officinale), als einer wichtigen Heilpflanze für Leber und Nieren („Bettseicher“) lenken.

Im Garten leuchten die gelben Blütenköpfe den Gärtner herausfordernd an, aber auch der Heilkundige zeigt mit Recht ein reges Interesse an diesem Geschenk der Natur.

Löwenzahn wirkt aufgrund seiner Bitterstoffe gallenflussanregend, appetitanregend, tonisierend, krampflösend und stoffwechselanregend. Nicht anwenden bei Gallensteinen!

Als Tee, alleine genommen, schmeckt er etwas bitter, daher wird geraten, zu gleichen Teilen Brennesselkraut, Pfefferminzblätter, Löwenzahnwurzel und -blätter zu mischen.

Alternativ gibt es auch den Frischpflanzenpresssaft, der noch intensiver wirkt, als der Tee und gut in etwas Kefir oder Sauermilch eingerührt werden kann.

Löwenzahn können Sie noch im Frühsommer, im Sommer und sogar im Herbst ernten.

Nutzen Sie immer die jungen, zarten Blätter oder Blüten bis in den April – auch gerne im Salat. Die Blütenknospen wiederum sind gedünstet eine rosenkohlartige Delikatesse. Die vom grünen Kelch befreiten Zungenblüten schmecken leicht süßlich und sind eine leckere Speisedekoration. Sie können auch für Likör, Gelee oder Sirup verwendet werden.

Die im September gegrabenen Wurzeln sind ein schmackhaftes und leicht bitteres Gemüse und eignen sich geröstet sogar als würziger Wildkaffee.

Der bittere Geschmack älterer Blätter und Wurzeln lässt sich übrigens abmildern, indem Sie sie eine Stunde vor Gebrauch in lauwarmes Wasser legen.

Wildkräuter wie der Löwenzahn sind übrigens wegen ihres Mineralstoffreichtums und ihrer Fülle an sekundären Pflanzenstoffen eine enorme Bereicherung der täglichen Ernährung!

Guten Appetit!

(entnommen aus „Natur und Medizin“ Dr. A. Kerkhoff, Dr. M. Elies 3/16, S. 8)

sowie „Unsere essbaren Wildpflanzen“ Beiser, Kosmos, 2014)

... und zu guter Letzt noch das "Eiweiß-Rezept" des Monats - von Frau Blodau-Maas selbst kreiert:

Quarkbrot

Zutaten

2 Eier, 160 g Quark, 100 g gemahlene Mandeln, 1TL Natron,

1 Prise Salz, 50 g Datteln (kleinschneiden), 1 EL Kokosflocken

Zubereitung

Alle Zutaten zusammenrühren und 30-40 min. bei 180 Grad backen

Dieses Brot schmeckt mit Butter und Honig besonders köstlich!

 Guten Appetit!

Tipp des Monats Mai

 

Im Mai wollen wir Ihnen zwei weitere getreidefreie Rezepte vorstellen, um Ihnen die Lust am Backen und Ausprobieren zu vermitteln, die wir beim Naschen in unseren Räumlichkeiten schon hatten. 

Das Erste sind  süße Kekse von Birgit Blodau-Maas

Zutaten:

100g Kokosraspeln

100g gemahlene Mandeln

 50g Erdmandelmehl

100g Datteln

 1Eßl. Kokosblütenzucker

100 ml Wasser

Zubereitung:

Datteln und Wasser mit dem Mixer 2 min. zerkleinern. Das Dattelgemisch unter die restlichen Zutaten geben und zu einem Teig kneten.

Kleine Kugeln formen, flach drücken und auf ein Backblech legen.

Bei 160 Grad 15-20 min. backen.

Das zweite Rezept von Karin Kochems ist eine herzhafte Alternative:

Zutaten:

200g    Sonnenblumenkerne - grob gemahlen

40-60g Leinsamen - fein geschrotet

180g    Sesam/Kürbiskerne

1         Knoblauchzehe (oder mehr)

200g    Parmesan (1Paket)

60 g    Wasser

Salz, Chili, Pepperoni nach Geschmack

Zubereitung:

Zutaten zu einer Masse verrühren und auf einem Backblech fest andrücken. Nach dem Auskühlen in Stücke brechen.

Bei 180 Grad 25-30 min. backen.

Guten Appetit!

Tipp des Monats April

 

Der Frühling hat begonnen und mit ihm sprießen die ersten herrlichen Blüten und Triebe hervor. Allerdings wachsen mit ihnen nun auch die Unkräuter im Wettbewerb und haben meist die Nase vorn.

Bevor Sie sich den Rücken mit stundenlangen Unkraut jäten ruinieren, möchten wir Sie zu einem Perspektivwechsel einladen. Betrachten wir gemeinsam, was uns Mutter Natur nach dem langen vitaminlosen Winter an Heilkräuter schenkt.

 

Giersch

 

Eins der lästigsten „Un-Kräuter“ und schwerlich aus dem Garten zu entfernen, ist es eines der schmackhaftesten Wildgemüse überhaupt:

Mit einem feinwürzigen Aroma von Möhre und Petersilie – und einem hohen Gehalt an Eiweiß, Vitamin C und Provitamin A.

Die Blätter und saftigen Blattstängel eignen sich für Spinat, Aufläufe, Salat, Suppen, Eierspeisen, Pesto und als Gewürz. Sie sind auch ein guter Geschmacksträger für Tee und Limonade.

Vor allem die jungen glänzend hellgrünen Blätter sind eine Delikatesse!

Die beste Erntezeit ist vor der Blüte im März und April.

In der Volksmedizin gilt es als vorzügliches Mittel gegen Rheuma und Gicht. Die zerquetschten Blätter können äußerlich zur Linderung von Schmerzen aufgelegt werden. Der Tee wirkt harntreibend und entsäuernd.

 

Gewöhnliches Scharbockskraut

 

Nicht zu übersehen unter Büschen und Bäumen sind derzeit die saftig grünen Teppiche mit den später prägnanten gelben Blüten.

Die frischen Blätter schmecken frisch-säuerlich und leicht scharf und enthalten viel Vitamin C. Sie sollten jedoch nicht in großen Mengen gegessen werden und immer vor der Blüte, denn danach werden sie brennend scharf. Sie eignen sich für Salat, Gemüse, Suppen und Quark.

Im Mittelalter war es ein beliebtes Mittel gegen Skorbut (Scharbock).

Die beste Erntezeit ist im Februar bis März.

Danach können Sie die nussig schmeckenden Brutknospen ernten und unter Gemüsegerichte mischen. Sie enthalten Stärke.

 

Frisch-würziger Frühlingsquark „Vier Kräuter“

 

Sammeln Sie junge Blätter von Scharbockskraut, Giersch, Sauerampfer und Knoblauchsrauke. Hacken Sie sie fein und mischen Sie 8-10 EL davon unter 250g Magerquark, 100g Joghurt und 100g steifgeschlagene Sahne. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

 

(entnommen aus: Unsere essbaren Wildpflanzen, Beiser 2014, Kosmos)

Liebe Freunde!

 

Wir haben im vergangenen Monat begonnen, getreidefreie und eiweißreiche Produkte vorzustellen. Insbesondere für Weizenprodukte, die öfter unter Verdacht stehen, Entzündungen hervorzurufen, möchten wir mit diesem Rezept Alternativen aufzeigen.

Manche Menschen sind für diesen Einfluss sensibler als andere und neigen zu diversen Entzündungen, ohne dies mit Ihrer Ernährung in Verbindung zu bringen.

Daher ist es für uns ein Glücksfall, mit Birgit Blodau-Maas einen Menschen gefunden zu haben, der sehr konsequent Ernährungstipps der Dr. Feil Forschungsgruppe bezüglich des getreidefreien Essens umsetzt.  Sie berichtet nach einem Jahr des Selbstversuches, dauerhaft keine Entzündungen zu haben und sich darüberhinaus energiegeladener zu fühlen. Die Freude darüber möchte Sie gerne mit anderen Menschen teilen und nutzt uns als Multiplikator Ihrer Erfahrungen. Ein großes Dankeschön von unserer Seite an Sie!

Nach dem leckeren "Eiweiß-Fit-Müsli" des vergangenen Monats stellen wir Ihnen hier gemeinsam das Rezept des "Bio-Bananen-Nuss Muffins" vor, die Sie in unseren Räumlichkeiten schon probieren durften.

 

Bio-BananenMuffins

Zutaten:

8 Eier

160g Honig

50g Butter

150g Erdmandelmehl (Bioladen)

150g gemahlene Mandeln

4 reife Bananen

1 Eßl. Backpulver

2 Eßl. dunkler Kakao

Amaranth zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Eier trennen.

Butter schmelzen, mit Eigelb und Bananen in den Mixer geben.

Eiweiß mit Honig steifschlagen.

Mandeln, Erdmandelmehl, Backpulver und Kakao mischen.

Eiweiß mit Bananenmasse und Mandel-Gemisch unterheben.

Bei Umluft 160 Grad ca. 40 Min. backen.

Zum Schluß mit Amaranth bestreuen.

 

Das Rezept ist getreidefrei, eiweißreich und kohlenhydratarm. Ideal für vor oder nach dem Sport zu genießen!

Guten Appetit!

Tipp des Monats März

 

Getreidefreies Essen:


Welchen schmackhaften Rezepte gibt es?

 

Wie wir im letzten Jahr in unseren Tipps berichteten, beinhalten viele Getreideprodukte, mit Ausnahme von Dinkel, entzündungsfördernde Stoffe, was sich ungünstig auf die Gelenkfunktion auswirken kann.

Der Weg von der Theorie in die Praxis fällt jedoch oft schwer, daher sind wir glücklich mit Frau Blodau-Maas ein begeisterte Köchin  und Bäckerin gefunden zu haben, die Rezepte gerne ausprobiert und ihre Erfahrungen mit uns allen teilt.

Im Monat März möchte sie  uns gerne ein neues Müsli Rezept vorstellen.

Es wurde über  drei Jahre von der Forschungsgruppe Dr. Feil mit dem Ziel zusammengestellt, dass es ein soja- und getreidefreies und trotzdem geschmacklich ansprechendes Produkt sein sollte. Herausgekommen ist ein eiweißstrotzender Fitmacher, den man bei der Forschungsgruppe Dr. Feil (dr-feil.com) käuflich erwerben kann.

Frau Blodau-Maas hat das Müsli ausprobiert und noch ein wenig nach ihrem persönlichen Geschmack verändert. Wir finden auch diese Variation superlecker.


Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!

Christiane und Klaus Nimmrichter

Bio Fit Müsli 2

 

 

Februar 2016

Februarzeit - Fastnachtszeit - Erkältungszeit?

In den letzten Jahren konnte man oft beobachten, dass im Februar noch einmal  Erkältungen und Grippen  überhand genommen hatten, so als ob die Vitamin- und Sonnenreserven aus dem letzten Sommer endgültig aufgebraucht wären.
Die Fastnachtszeit, in der mit übernächtigten und verschwitzten Körpern in die raue Nacht  gegangen wird, trägt ihr
übriges dazu bei.

Deshalb haben wir für Sie ein paar Tipps zur Vorsorge oder bei Beginn einer Erkältung zusammengetragen:

Cistus incarnus:
Die Pflanzenteile der Cistrose legen sich als Schutz um die Zellen und helfen, das Eindringen der Viren in diese zu verhindern. Die Empfehlungen lauten, vorbeugend  1x tgl. oder im Akutfall 2x tgl. eine Kapsel
einzunehmen.

Kardamon:
Gut gegen Husten durch sein ätherisches Öl Cineol. Es entkrampft die Bronchien und lindert Entzündungen in den Nebenhöhlen. Cineol ist der Hauptwirkstoff vieler Erkältungspräparate (z.B. in allen Soledum-Präparaten). Sobald man ein Hustenreiz spürt, ist das Kauen von 2 frischen Kapsel einen Versuch wert, einen Hustenanfall zu verhindern oder zumindest abzuschwächen.

Ferrum phosphoricum (Schüssler Salz Nr. 3):
Bei den ersten Anzeichen einer drohenden Erkältung eingenommen, wirkt die Nr.3  verblüffend gut. Im Akutfall jede Stunde 1Tbl. bis die Besserung eintritt.

Chinarinde:
Wenn eine Erkältung nicht weggehen will und sich ewig hinzieht, lohnt es sich, Ihren Arzt oder Apotheker nach der Chinarinde zu befragen. Als homöopathisches Mittel (China D6) hat es bei uns schon wahre Wunder bewirkt.

Nicht zu vergessen sind Ingwer, Curcuma, frisch geriebener Meerrettich, Zwiebelsud, Zink und viele Vitamine z.B. als Smoothie mit Petersilie, Beeren, Acerola und Cranberries.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund!
Christiane und Klaus Nimmrichter